Die Frage, die viele Norweger umtreibt: Könnte der gesundheitliche Rückschlag mit dem Skandal um ihren Sohn Marius zusammenhängen? Der 28-Jährige steht derzeit im Fokus der Justiz: Zunächst wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung angeklagt, ermittelt die Polizei nun auch wegen häuslicher Gewalt und sexuellen Missbrauchs in mehreren Fällen. Die Kronprinzessin und ihr Ehemann Haakon sollen bereits Warnungen aus ihrem Umfeld ignoriert haben, dass Marius auf die schiefe Bahn geraten sei. Haben sie die Augen vor der Wahrheit verschlossen – oder waren sie einfach hilflos?
Die norwegische Bevölkerung reagiert mit großer Anteilnahme. Viele befürchten, dass die psychische und physische Belastung durch die Affäre um Marius die Gesundheit der Kronprinzessin weiter schwächt. Gleichzeitig bleibt das Königshaus in seinen offiziellen Mitteilungen zurückhaltend. Es betont lediglich die medizinischen Gründe für Mette-Marits reduzierte Präsenz, ohne den Skandal direkt zu erwähnen. Sollte es tatsächlich zu einem Prozess gegen Marius kommen, könnte dies die Situation für Mette-Marit weiter verschärfen. Die Kronprinzessin braucht derzeit all ihre Kraft, um ihre Krankheit zu bekämpfen – und die Krone muss nun lernen, mit einer Zukunft umzugehen, in der ihre öffentliche Rolle zunehmend unsicherer wird.
Fest steht: Mette-Marits Kampf gegen die Lungenfibrose und die Turbulenzen rund um ihren Sohn stellen das Königshaus vor eine der größten Herausforderungen seiner Geschichte.