Meghan Markle: Jetzt kommt alles heraus! - Vor Gericht wird Klartext gesprochen

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Meghan Markle: Jetzt kommt alles heraus! - Vor Gericht wird Klartext gesprochen

Royals (2 / 1) 03.07.2021 23:33 / Torben Symbolbild imago images/PPE


Freundinnen von Meghan sollen vor Gericht ausssagen

Unter den Gerichtsdokumente sollen sich auch Fragebögen von Associated Newspapers befinden, die die Herzogin im Zuge dieser Klage beantworten musste. Wie es scheint müssen gar fünf von Meghans Freundinnen vor Gericht aussagen. Diese Frauen sollen im Februar 2019 einem US-Magazin ein Interview gegeben haben. Dort hatten die Damen behauptet, Meghan Markle sei Mittelpunkt "einer großen Anzahl falscher und schädlicher Artikel der britischen Boulevardmedien" geworden. Diese Kampagne habe für die Herzogin eine "enorme emotionale Belastung" dargestellt und angeblich auch "ihrer mentalen Gesundheit" geschadet. Bisher wurden jedoch keine Namen genannt. Die BBC hat ein weiteres Zitat aus diesen Dokumenten veröffentlicht. Darin heißt es: "Da ihre Freundinnen sie noch nie in diesem Zustand gesehen hatten, waren sie zu Recht um ihr Wohlergehen besorgt, insbesondere weil sie schwanger war, von der Institution nicht geschützt wurde und sich nicht verteidigen durfte."

Meghan bestreitet die Verschwendung von Steuergeldern

Aus den Dokumenten geht weiterhin hervor, dass sich die Herzogin auch gegen die Behauptung wehrt, dass bei der Hochzeit mit Prinz Harry Steuergelder verschwendet worden seien. Ihre Anwälte führen unter anderem auf, dass alleine durch die Tourismuseinnahmen rund 1 Milliarde Pfund in die britische Staatskasse geflossen sei. Die britische Zeitschrift "The Sun" hatte die Kosten der Hochzeit auf rund 32 Millionen Pfund beziffert. Mit ihrer aktuellen Klage verlangt die

Herzogin von Sussex von den Herausgeber der Zeitungen Schadensersatz. Dies geschieht vor dem Hintergrund des angeblichen Missbrauchs privater Informationen, Urheberrechtsverletzung und dem Verstoß gegen das Datenschutzgesetz. Sollte ihrer Klage stattgegeben werden, hat Meghan bereits angekündigt die Schadensersatzsumme einer Organisation zukommen zu lassen, die sich gegen das Mobbing engagiere. Bei einer ersten Anhörung im Mai waren auch Teile von Meghans Klage abgelehnt worden. Dabei ging es um die Behauptung, dass die englische Presse Probleme zwischen Meghan und ihrem kontroversen Vater Thomas Markle gezielt geschürt haben sollen. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie die Richter in diesem Rechtsstreit entscheiden werden.