Kurz nach der TV-Ausstrahlung explodierten die sozialen Medien vor Kritik. Kommentare wie "Was für ein peinlicher TV-Moment für Thomas Gottschalk“ oder "Gottschalk gehört nicht mehr auf die Bühne“ überschlugen sich. Viele Fans zeigten sich schockiert. Sie hatten den Moderator, der jahrzehntelang als Garant für Unterhaltung galt, noch nie so erlebt. Selbst seine Ehefrau Karina blieb nicht untätig. Wie Gottschalk später gegenüber der Bild-Zeitung verriet, war sie "ebenfalls sauer“. Ihr Blick während der Gala sprach Bände – und offenbarte, wie unangenehm ihr der Auftritt ihres Mannes war.
Am Tag nach der Veranstaltung meldete sich Gottschalk selbst zu Wort. Der 75-Jährige gab unumwunden zu: "Ich kenne mich so selbst nicht, ich bin über mich selbst erschrocken.“ Dann gestand er offen einen Blackout: "Ich wusste nicht mehr, wo ich bin und was ich hier machen soll.“ Trotz der Panne betonte er, gesundheitlich sei alles in Ordnung: "Ich bin gesund und munter.“ Dennoch konnte er die Peinlichkeit des Moments nicht leugnen. "Der Abend war für mich selbst peinlich“, sagte er. Für viele Fans wirft dieser Auftritt die Frage auf, ob es an der Zeit ist, dass Thomas Gottschalk sich aus dem Rampenlicht zurückzieht. Und tatsächlich plant der Moderator bereits seinen Rückzug. Ende dieses Jahres wird er zum letzten Mal in der RTL-Show "Denn sie wissen nicht, was passiert“ auftreten. Danach will er die große Bühne endgültig hinter sich lassen.
Der Bambi-Auftritt von Thomas Gottschalk könnte somit als symbolischer Schlusspunkt seiner langjährigen Karriere gesehen werden. Während einige Zuschauer den Vorfall als Zeichen des Alters interpretieren, verteidigen andere den Moderator und betonen, dass jeder einmal einen schlechten Tag haben kann. Fest steht jedoch: Der Abend bleibt vielen noch lange im Gedächtnis – nicht zuletzt wegen der ehrlichen Worte von Gottschalk selbst. Ob sein geplanter Rückzug nun beschleunigt wird oder nicht, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Der Name Thomas Gottschalk wird immer mit einer goldenen Ära des deutschen Fernsehens verbunden bleiben.